FAQ
(dt. "Gestaltung"), das englische Wort bezeichnet einen eher allgemeinen Begriff der "Entwicklung". So kann im Englischen z.B. ein Leiterplatenlayout genauso von einem "designer" entwickelt werden, Ähnlichkeiten zum Gebrauch des Wortes Architekt sind hier festzustellen, z.B. "software-architect".
Design ist alles und überall. Von der microinvasiven Chirurgie zum Transportflugzeug und zurück zur Nanotechnik - die Aufgabe des Designers ist es, alle Funktionen eines Produkts in Einklang zu bringen.
Erste Ideen werden immer in Form von Handskizzen auf Papier gebracht. In weiterer Folge kommen Computer zum Einsatz, um zwei- oder dreidimensionale Darstellungen zu erstellen. Manche Projekte erfordern Modelle, um die Ergonomie oder Proportionen zu kontrollieren.
CAD-Daten, die nur die äussere Form des Produkts beschreiben. Wandstärken, Innenkonstruktion, Entformschrägen u.ä. sind nur bedingt berücksichtigt.
Eine abgeschlossene, einschlägige, mehrjährige Ausbildung (Hochschule, Fachhochschule) ist der Grundstein der Tätigkeit. Mehrere Jahre Berufserfahrung bringen Erfahrungen in Bereichen, die man während der Ausbildung nicht vermittelt bekommt (Kundenkontakt, -akquisition, Anbotslegung, Designmanagement, usw.).
Glossar
Abk. für Computer Aided Industrial Design. Im Gegensatz zum CAD geht es bei CAID um die digitale, dreidimensionale Darstellung der äußeren Form eines Produkts. Während dem CAID-Workflow wird die Form noch weiterentwickelt, in Kombination mit digitalen Darstellungsmethoden und Abstimmung mit der technischen Entwicklung. Heute spricht man auch von "3D-sculpting" oder "virtual modelling", was den kreativen und weniger technischen Charakter unterstreicht.
Wissenschaft von den Leistungsmöglichkeiten und -grenzen des arbeitenden Menschen und von der Anpassung der Arbeit(sbedingungen) an den menschlichen Organismus.
1) äußere Gestalt, Erscheinungsbild. 2) Technik: Gussform
(griech. Eintracht); der Einklang von Ungleichartigem oder Entgegengesetztem zu einer Gesamtheit.
Darstellung des Umfeldes eines Produktes, z.B. Zielgruppe, Einsatzort, verbundene Assoziationen. Das I. wird am Beginn des Designprozesses erstellt, um oben Genanntes zu definieren.
Entwurf, Plan.
marktorientierte Unternehmensführung zur Absatzförderung. Instrumente: Marktforschung, Produkt- und Preispolitik, Werbung, Verkaufsförderung, Distribution.
Wissenschaft von den Beziehungen der Lebewesen zu ihrer Umwelt (Standort, Boden, Klima, andere Lebewesen).
Urbild, Muster. Der P. wird von Hand gefertigt - unter Zuhilfenahme von z.T. computergesteuerten Maschinen oder Rapid Prototyping (z.B. Stereolithographie, Lasersintern, 3D-Plot)
(engl. Wiedergabe); zwei-, oder dreidimensionale Darstellung eines Entwurfes. Entweder handgezeichnet oder am Computer visualisiert.
zeichnerischer Entwurf. In Form von Handskizzen bringt der Designer seine ersten Ideen zu Papier. Skizzen können technischen Inhalt haben, aber auch den Charakter des Entwurfs ausdrücken.
(engl. Brauchbarkeit, Nutzbarkeit); der Grad der Benutzerfreundlichkeit von Software im weitesten Sinn in Hinblick auf Inhaltsvermittlung, Navigation, Bedienerführung.
